Theater der Keller

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Köln, do bess ming Stadt. (UA) von M. Seibert

von Marcus Seibert

“Köln, do bess ming Stadt“ legt den Finger in die Wunde und sucht nach unserer Identität auf kölsche Art: Fünf Kandidaten treffen vor der Aufzeichnung der Fernsehsendung „Ich bin Köln“ aufeinander und jeder meint, die besten Argumente auf seiner Seite zu haben – Eine lebendige Auseinandersetzung mit Köln und den gelebten Widersprüchen dieser Stadt.

Die Diskussion um Identität hat in jüngster Zeit deutlich an Schärfe gewonnen. Rechte fordern auch für Köln ein Ende der Überfremdung. Doch gegen die Fremdenfeindlichkeit formiert sich Widerstand. Navid Kermani widerspricht den „Hass-Parolen“ aus seiner Erfahrung als Migrantensohn: „Meine Heimat ist nicht Deutschland, sie ist mehr als Deutschland“. Und aus diesem „mehr“ an Sprachen, Sitten und Liedern entsteht eine neue gemeinsame Zukunft – auch und gerade in Köln.

 

„...ein bissiger, melancholischer und zugleich unterhaltsamer Abend. Langer, begeisterter Applaus.“ (Express, Sonntag, 30.04.2017)

 

Regie: Heinz Simon Keller

Bühne und Kostüme: Petra Maria Wirth
Video: Christoph Stec

Mit: Assim Asmani, Frank Maier, Bernd Reheuser, Franziska Seifert, Sabine Wolf