
Hans Schweikart: "Es wird schon nicht so schlimm"
1933 werden die jüdische Schauspielerin Lilly Hollmann und ihr Kollege Gregor Maurer ein Paar. Nach ihrer Heirat bekommen sie einen Sohn. Aufgrund ihrer Herkunft darf Lilly schon bald nicht mehr auftreten, während ihr Mann als Schauspieler Karriere macht. Aufgrund seiner hohen Beliebtheit, wird er von den Nazis zur Scheidung von seiner Frau gedrängt. Als er sich weigert, wird er der Verfolgung preisgegeben. Mit der Lesung aus dem Roman „Es wird schon nicht so schlimm“ bieten Christine Sommer und der bekannte Schauspieler Martin Brambach erschütternde Einblicke in das Leben eines Schauspielerpaares während des Nationalsozialismus. Es handelt sich um eine echte Wiederentdeckung: Hans Schweikarts sehr bewegende Erzählung „Es wird schon nicht so schlimm!“ bildete die Grundlage für Kurt Maetzigs berühmten Film „Ehe im Schatten“ (DEFA 1947). Hintergrund des Textes ist die wahre Geschichte von Meta und Joachim Gottschalk, die 1941 Selbstmord begingen. Der Autor Schweikart war mit dem Paar befreundet, was diese klar und genau erzählte Geschichte so berührend macht. Die Erzählung wurde erst 2014 zum ersten Mal als Buch veröffentlicht. „Ein packendes Zeugnis einer Zeit, die heute kaum zu fassen ist“, schrieb die Presse über „Es wird schon nicht so schlimm“.
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15.11.2025, 20:00 Uhr
Stadthalle Kasten
Am Kasten 2
91555 Feuchtwangen
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